Transportbedingungen

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

In Übereinstimmung mit § 1751 ff. des Gesetzes Nr. 89/2012 Slg., Bürgerliches Gesetzbuch, in der Fassung späterer Vorschriften, erlässt die ZEVUN, s.r.o. diese
Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Frachtführer (nachfolgend nur „AGB“ genannt).

ERTRAGSPARTEIEN

ZEVUN, s.r.o., Dolní 222, Choceň 56501 (ID: 26006863), die Gesellschaft ist im Handelsregister am Kreisgericht Hradec Králové, Abschnitt C, Einlageblatt 19622, eingetragen (nachfolgend „Auftraggeber“ genannt)

Der Frachtführer ist eine natürliche oder juristische Person, die dem Auftraggeber die Dienstleistungen auf der Grundlage des Vertrags / der Bestellung laut diesen AGB erbringt (nachfolgend „Frachtführer“ genannt).

GEGENSTAND DER AGB

Der Gegenstand dieser AGB ist die Vereinbarung und Regelung der Grundbedingungen, nach denen sich das Regime der Warenbeförderung und der mit der Beförderung zusammenhängenden Handlungen sowie die sich aus diesen Vertragsbeziehungen ergebenden Rechte und Pflichten des Auftraggebers und Frachtführers richten.

GELTUNGSBEREICH DER AGB

Diese AGB stellen den Bestandteil von jedem zwischen dem Auftraggeber und dem Frachtführer abgeschlossenen Vertrag dar. Sonstige Rechte und Pflichten der Vertragsparteien, die in diesen AGB, der Bestellung, dem Vertrag oder dem Rahmenvertrag über die Durchführung der Beförderungen nicht angeführt sind, richten sich nach der geltenden Rechtsordnung der Tschechischen Republik, insbesondere nach den Bestimmungen des Gesetzes Nr. 89/2012 Slg., Bürgerliches Gesetzbuch, in der geltenden Fassung, dem Übereinkommen über den Beförderungsvertrag im internationalen Straßengüterverkehr (nachfolgend nur „CMR-Übereinkommen“ genannt), dem Europäischen Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (nachfolgend nur „ADR-Übereinkommen“ genannt) und dem Europäischen Übereinkommen über die Arbeit der Besatzungen von Fahrzeugen im internationalen Straßenverkehr (nachfolgend nur „AETR-Übereinkommen“ genannt), sowie sonstigen allgemein verbindlichen Rechtsvorschriften, die sich auf internationale und inländische Straßenbeförderung beziehen.

BEGRIFFSBESTIMMUNG

4.1 Die Bestellung ist ein verbindlicher Entwurf des Vertragsabschlusses, der vom Auftraggeber auf seinem Musterformular dem Frachtführer per elektronischer Post (E-Mail), per Fax, schriftlich per Post gesendet oder persönlich übergeben wird. Alle genannten Kommunikationswege gelten als gleichwertig.

4.2 Der Vertrag ist ein Vertrag über die Beförderung zwischen dem Auftraggeber und dem Frachtführer, mit dem sich der Frachtführer gegenüber dem Auftraggeber verpflichtet, eine Sache (Sendung) von einem bestimmten Ort (Absendeort) zu einem bestimmten anderen Ort (Bestimmungsort) zu befördern, und der Auftraggeber verpflichtet sich, ihm dafür eine Vergütung (Beförderungspreis) zu zahlen. Der Vertrag gilt zum Zeitpunkt der Zustellung der vom Frachtführer bestätigten/akzeptierten Bestellung an den Auftraggeber, einschließlich des Nachweises über die vertragliche Haftpflichtversicherung des Frachtführers für den verursachten Schaden, als abgeschlossen. Durch die Absendung der bestätigten Bestellung an den Auftraggeber bestätigt der Frachtführer, dass er sich mit dem Wortlaut dieser AGB vertraut gemacht hat und mit dem Wortlaut dieser AGB einverstanden ist und dass sich nach diesen AGB die Vertragsbeziehungen zwischen dem Frachtführer und dem Auftraggeber richten werden. Einen untrennbaren Bestandteil dieses Vertrags stellen diese AGB dar. Falls der Frachtführer vor der Beförderung keine Frachtversicherung mit Zusatzversicherung für den Fall der Veräußerung vorweisen kann, die während der Gesamtdauer der Beförderung (bzw. während der Dauer der Beförderung) gültig ist, muss die Beförderung vom Auftraggeber nicht bezahlt werden. Für den Fall, dass der Frachtführer die Beförderung gemäß dem Vertrag ohne die gültig vereinbarte Haftpflichtversicherung des Frachtführers für den verursachten Schaden für die gesamte Vertragslaufzeit (bzw. für die Dauer der Beförderung) im Umfang von mindestens 5.000.000 CZK durchführt, entsteht dem Auftraggeber der Anspruch auf eine Vertragsstrafe in Höhe von 1.000.000 CZK. Von der Vereinbarung der Vertragsstrafe ist der Schadenersatz nicht berührt.

4.3 Unter Dienstleistung versteht man die Sicherstellung der Beförderung der Sendung vom Absendeort zum Bestimmungsort auf der Grundlage des Vertrags laut diesen AGB. Ein Bestandteil der Dienstleistung kann auf der Grundlage des Vertrags auch die Sicherstellung der Zollabfertigung der Ware ggf. die Lagerung der Sendung durch den Frachtführer sein.

RECHTE UND PFLICHTEN DER VERTRAGSPARTEIEN

5.1 Bestätigt der Frachtführer die Bestellung nicht innerhalb von einer Stunde nach deren Annahme, verliert die Bestellung ihre Gültigkeit, sofern der Frachtführer und der Auftraggeber nichts anderes vereinbaren. Bestätigt der Frachtführer die Bestellung, führt er darauf das Kfz-Kennzeichen des Fahrzeugs oder der Fahrzeuge an, mit denen er die Bestellung realisieren wird. Legt der Frachtführer dem Auftraggeber schriftlich einen Antrag auf Änderung oder Ergänzung der Bestellung vor, handelt es sich um einen neuen Vertragsentwurf. Wenn der Auftraggeber einen neuen Vertragsentwurf akzeptiert, bestätigt er diesen dem Frachtführer. Der Frachtführer kann die erhaltene Bestellung auf folgende Weisen bestätigen:

a) per E-Mail an die konkrete E-Mail-Adresse des Mitarbeiters des Auftraggebers, von dem sie gesendet wurde
b) schriftlich durch Übersendung der Bestellung per Fax an den Auftraggeber
c) durch persönliche Übergabe am Sitz oder in der Filiale des Frachtführers

Der Frachtführer ist bei der Beförderung der Sendung verpflichtet, die Weisungen des Auftraggebers zu beachten, und ist verpflichtet, seine Interessen und Interessen des Besitzers der zu befördernden Ware zu schützen und die Beförderung fachgerecht, d. h. ordentlich und rechtzeitig laut der Bestellung durchzuführen. Der Auftraggeber ist während der Durchführung der Beförderung berechtigt, über die Sendung zu verfügen, insbesondere ist er berechtigt, sofortige Einstellung der Beförderung, Änderung des Entladeortes oder Ausgabe der Sendung an einen anderen Empfänger als in der Bestellung angeführt zu verlangen. Der Frachtführer ist verpflichtet, dem Auftraggeber alle Umstände unverzüglich mitzuteilen, die Einfluss auf die ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtung des Frachtführers, die Beförderung durchzuführen, haben können und die bei der Realisierung der Beförderung entstanden sind (Verkehrsbeschränkungen, Änderungen der Witterungsbedingungen, Wartezeiten usw.). Der Frachtführer verpflichtet sich, seine Tätigkeit mit fachlicher Sorgfalt auszuführen und darauf zu achten, dass er die Interessen des Auftraggebers qualitativ, wirtschaftlich und sorgfältig wahrnimmt. Im Rahmen dieser Tätigkeiten führt der Frachtführer unter anderem folgendes durch:

a) er sorgt für die Sendung, die ihm anvertraut wurde, sowie für die Sachen, die er für den Auftraggeber erhalten hat,
b) er weist den Auftraggeber auf offensichtliche Unrichtigkeit seiner Weisungen oder auf Widerspruch seiner Weisungen mit den Rechtsvorschriften hin,
c) er weist den Auftraggeber auf das Vorliegen gesetzlicher und/oder behördlicher Transporthindernisse hin (z.B. Ein- und Ausfuhrbeschränkungen, Embargo u. Ä.),
d) er ist verpflichtet, den Auftraggeber unverzüglich auf alle öffentlich-rechtlichen Pflichten hinzuweisen, die mit der Beförderung der Sendung verbunden sind, sofern diese Pflichten dem Auftraggeber nicht nachweisbar bekannt sind.

5.2 Der Frachtführer ist für die ordentliche Durchführung der Verladung der Ware und die Versicherung der Sendung gegen eventuelle Transportschäden verantwortlich. Der Frachtführer haftet für die Sendung, und im Falle der Entstehung eines Schadens an der Sendung ist er verpflichtet, diesen Schaden in voller Höhe zu bezahlen. Bei der Übernahme der Fracht zur Beförderung ist der Frachtführer verpflichtet, die Richtigkeit der Angaben im Frachtbrief/Lieferschein, insbesondere die Menge und Art der zu befördernden Ware während der ganzen Transportdauer zu überprüfen.

5.3 Der Frachtführer ist verpflichtet, die Beförderung der Sendung mit technisch geeigneten und technisch völlig tauglichen Transportmitteln durchzuführen, und ist verpflichtet, auf die entsprechende fachliche Qualifikation seiner Mitarbeiter, die die Beförderung sicherstellen, zu achten. Für die Verladung werden 12 Gurte, komplette Verlattung, saubere Ladefläche, Schutzecken und rutschfeste Unterlagen gefordert. Der Frachtführer ist verpflichtet, an der Beladung und Entladung teilzunehmen, die Stückzahl und die Bezeichnung der Sendung, den offensichtlichen Zustand der Sendung und die Art der Lagerung der Sendung auf dem Fahrzeug zu kontrollieren. Für den Fall, dass der Frachtführer dies nicht durchführen kann, hat er einen schriftlichen Vorbehalt in den CMR-Frachtbrief nicht nur mit Nummern, sondern mit Worten vorzunehmen. Genauso wird der Frachtführer bei der falschen Lagerung der Sendung vorgehen, wo er zuerst den Absender informiert und falls der Absender die Sendung nicht übersetzt, informiert der Frachtführer den Auftraggeber und nimmt einen schriftlichen Vorbehalt in den CMR-Frachtbrief vor. Der Frachtführer ist verpflichtet, bei der Verladung die erforderlichen Sicherungsmaterialien für die Befestigung der Ladung nach der angegebenen Art der Ladung zur Verfügung zu haben. Gegebenenfalls ist er verpflichtet, bei der Verladung dieses Material sicherzustellen, damit die Sendung im Einklang mit den Sicherheitsvorschriften gesichert wird. Sollte der Frachtführer den Termin der Be- oder Entladung im inländischen Gütertransport, der für eine bestimmte Stunde bestimmt ist, nicht einhalten, ist er verpflichtet, dem Auftraggeber eine Vertragsstrafe in Höhe von 40 € für jede angefangene Stunde zu bezahlen, und beim Termin der Be- und Entladung, der nur am Tag bestimmt ist, bezahlt der Frachtführer dem Auftraggeber eine Vertragsstrafe in Höhe von 200 € für jeden angefangenen Kalendertag. Von der Vereinbarung der Vertragsstrafe ist der Schadenersatz nicht berührt. Sollte der Frachtführer den Termin der Beladung im internationalen Güterverkehr, der für eine bestimmte Stunde bestimmt ist, nicht einhalten, ist er verpflichtet, dem Auftraggeber eine Vertragsstrafe in Höhe von 40 € für jede angefangene Stunde zu bezahlen, und bei dem Tag der Beladung bezahlt der Frachtführer dem Auftraggeber eine Vertragsstrafe in Höhe von 200 € für jeden angefangenen Kalendertag. Von der Vereinbarung der Vertragsstrafe ist der Schadenersatz nicht berührt. Sollte der Frachtführer den Termin der Entladung (Überschreitung der Lieferfrist) im internationalen Güterverkehr, der für eine bestimmte Stunde oder für einen bestimmten Tag bestimmt ist, nicht einhalten, haftet der Frachtführer für den Schaden im Einklang mit dem CMR-Übereinkommen.

5.4 Der Frachtführer ist verpflichtet, sämtliche geltende Rechtsvorschriften, die sich auf die zu realisierende Beförderung beziehen, einzuhalten und sicherzustellen, dass seine Mitarbeiter mit dem Inhalt des Vertrags vertraut sind.

5.5 Falls es zwischen den Vertragsparteien nicht ausgesprochen vereinbart wurde oder falls der Auftraggeber dem Frachtführer im Voraus keine schriftliche Zustimmung erteilt, ist der Frachtführer nicht berechtigt, die Sendung zur Beförderung Dritten (Unterfrachtführern) zu anvertrauen. Ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Auftraggebers ist der Frachtführer nicht berechtigt, im Laufe der Beförderung das Umladen oder die Änderung des Fahrzeugkennzeichens durchzuführen. Im Falle der Verletzung der Pflichten nach diesem Punkt verpflichtet sich der Frachtführer, dem Auftraggeber eine Vertragsstrafe in Höhe von 10.000 € zu bezahlen, wobei der Anspruch auf Schadenersatz durch diese Vereinbarung nicht berührt wird.

5.6 Der Frachtführer ist verpflichtet, auf die ordentliche Aufzeichnung aller Angaben, die die jeweilige Beförderung betreffen, in der Aufzeichnung über den Betrieb des Fahrzeugs zu achten, d.h. besonders den Termin der Be- und Entladung, die Kennzeichnung des Fahrzeugs, den Fahrernamen, die Kennzeichnung der Sendung einschließlich der Unterschrift des Fahrers aufzuzeichnen. Der Frachtführer ist ebenfalls verpflichtet, die ordnungsgemäße Kennzeichnung aller Pflichtangaben im Frachtbrief/CMR-Frachtbrief und Lieferschein durchzuführen.

5.7 Der Frachtführer verpflichtet sich, die Beladung und die Speditionsabfertigung der Lastkraftwagen spätestens innerhalb von 2 Stunden ab der Zustellung des Fahrzeugs im Ort der Beladung der Ware sicherzustellen, sofern in der Bestellung nicht anders vereinbart wurde. Gleichzeitig ist der Frachtführer verpflichtet sicherzustellen, dass die Be- und Entladung ordnungsgemäß erfolgt, und bei Bedarf der Mechanismen ist er verpflichtet, diese Mechanismen sicherzustellen.

5.8 Der Frachtführer ist verpflichtet, das Geschäftsgeheimnis des Auftraggebers zu schützen. Als Geschäftsgeheimnis werden sämtliche Informationen betrachtet, die vom Auftraggeber dem Frachtführer im Zusammenhang mit der Durchführung der Beförderungen für den Auftraggeber gewährt werden, d.h. Besonders Informationen über durchgeführte Beförderungen, Preisvereinbarungen oder Kunden des Auftraggebers. Die vom Auftraggeber übergebenen Informationen darf der Frachtführer Dritten nur dann mitteilen, wenn dies zur Erfüllung des Vertragszwecks unbedingt erforderlich ist. Der Frachtführer verpflichtet sich ebenfalls, jede Wettbewerbshandlung gegenüber dem Auftraggeber unter Ausnutzung der bei den Geschäftsbeziehungen mit dem Auftraggeber gewonnenen Informationen zu unterlassen. Im Falle der unzulässigen direkten Kontaktaufnahme mit dem Kunden des Auftraggebers durch den Frachtführer ist der Auftraggeber berechtigt, für jede einzelne nicht genehmigte direkte Kontaktaufnahme mit dem Kunden des Auftraggebers dem Frachtführer eine Vertragsstrafe in Höhe von 1.000 € in Rechnung zu stellen, wodurch das Recht des Auftraggebers auf Ersatz des entstandenen Schadens unberührt bleibt.

5.9 Der Frachtführer ist verpflichtet, den Auftraggeber unverzüglich zu informieren, wenn während der Beförderung ein Schaden an der Sendung entstanden ist oder zu entstehen droht, und der Auftraggeber verpflichtet sich, dem Frachtführer rechtzeitig solche Weisungen zu erteilen, die zur Minimierung des Schadens führen würden. Im Falle eines Schadens, der durch Umstände entstanden ist, bei denen der Frachtführer von der Haftung nicht befreit wird, verpflichtet sich der Frachtführer zur rechtzeitigen Geltendmachung des jeweiligen Schadenersatzes beim Versicherungsgeber. Der Auftraggeber ist verpflichtet, zu diesem Zweck sämtliche mögliche Mitwirkung zu leisten, insbesondere rechtzeitig die erforderlichen Belege zum Nachweis der Höhe des entstandenen Schadens sicherzustellen, um die er vom Frachtführer gebeten wird.

5.10 Der Frachtführer ist verpflichtet, sich bei Bedarf einer beliebigen Kommunikation bezüglich der Beförderung der Sendung mit dem Auftraggeber in Kontakt zu setzen. Der Frachtführer ist nicht berechtigt, ohne vorherige Zustimmung des Auftraggebers direkt den Kunden des Auftraggebers oder den Eigentümer der zu befördernden Ware zu kontaktieren. Für den Fall der Verletzung dieser Pflicht hat der Auftraggeber das Recht, dem Frachtführer eine Vertragsstrafe in Höhe von 1.000 € für jede einzelne Verletzung in Rechnung zu stellen, wodurch das Recht des Auftraggebers auf Ersatz des entstandenen Schadens nicht berührt wird.

5.11 Der Auftraggeber ist berechtigt, beim Verzug des Frachtführers mit der Realisierung des Vertrags von anderen, bereits abgeschlossenen Verträgen, die vom Frachtführer bisher nicht realisiert wurden, abzutreten. Über die Geltendmachung dieses Rechtes ist der Auftraggeber verpflichtet, den Frachtführer unverzüglich schriftlich zu informieren.

5.12 Der Frachtführer verpflichtet sich, in der Zeit von 1 Jahr ab dem Abschluss des Vertrags über Beförderung keine Transportdienstleistungen den Personen anzubieten, deren Identifikationsangaben er bei der Durchführung der Beförderung erfahren hat. Bei Verletzung dieser Pflicht verpflichtet sich der Frachtführer, eine Vertragsstrafe in Höhe von 1.000 € für jede einzelne Beförderung zu bezahlen.

PREIS UND ZAHLUNGSBEDINGUNGEN

6.1 Der Preis für die Beförderung der Sendungen ist ein Vertragspreis und wird von den Vertragsparteien in der jeweiligen Bestellung der Beförderung bzw. im Vertrag vereinbart (nachfolgend nur „Preis für die Beförderung“ genannt); ist in der Bestellung nicht anders angeführt, sind die Preise ohne des jeweiligen, gesetzlich festgesetzten Mehrwertsteuersatzes (MwSt.) vereinbart. Eventuelle Wartezeit bei der Be- und Entladung, jedoch immer maximal 24 Stunden, ist im Preis für die Beförderung enthalten. Der Preis für die Beförderung gilt nur im Falle der schriftlichen Vereinbarung des Transportvertrages, ansonsten wird zwischen dem Auftraggeber und dem Frachtführer der gleiche Preis für den Fall des Abschlusses des Transportvertrages in mündlicher oder konkludenter Form in Höhe von 75 % des für den Fall der Vereinbarung des Transportvertrages vereinbarten Preises für die Beförderung in schriftlicher Form vereinbart.

6.2 Der Transportpreis enthält sämtliche, mit der Durchführung der Beförderung der Sendung laut dem Vertrag verbundenen Kosten des Frachtführers, besonders enthält er die Mautgebühren oder Gebühren für die Fahrzeugeinfahrt oder -durchfahrt oder andere Verwaltungs- und Zollgebühren. Im Preis für die Beförderung ist auch der eventuelle Verzug beim Be- oder Entladen der Sendung inbegriffen, der 24 Stunden nicht überschreitet.

6.3 Der Frachtführer ist verpflichtet, dem Auftraggeber den Preis für die Durchführung der Beförderung laut dem Vertrag aufgrund eines Steuerbelegs – einer Rechnung, die innerhalb von 10 Tagen nach der Beendigung der Beförderung ausgestellt und dem Auftraggeber zugestellt wird, zu berechnen. Unter der Beendigung der Beförderung versteht man die Übernahme der Sendung durch den Empfänger laut der Bestellung oder laut der nachfolgenden Anweisung des Auftraggebers. Die Fälligkeit der Rechnungen ist auf 60 Kalendertage nach Erhalt der Rechnung mit vollständigen Frachtpapieren festgelegt. Falls die Rechnung keine üblichen oder in diesen AGB festgelegten Erfordernisse hat oder die in diesen AGB angeführten Anlagen nicht beigefügt sind, ist der Auftraggeber berechtigt, die Rechnung dem Frachtführer zur Ergänzung oder Korrektur zurückzugeben. In einem solchen Fall ist der Auftraggeber mit der Bezahlung des Preises für die Beförderung nicht in Verzug und die Fälligkeit der Rechnung wird ab dem Tag der erneuten Annahme beim Auftraggeber gerechnet. Der Frachtführer ist verpflichtet, der Rechnung die Belege beizufügen, die die Durchführung der Beförderung der Sendung laut der Bestellung und dem CMR-Frachtbrief (Frachtdokumente) bescheinigen, d.h. insbesondere die ordnungsgemäß ausgefüllte Aufzeichnung über den Betrieb des Fahrzeugs, den Frachtbrief/Frachtbrief CMR und den Lieferschein, sonst ist der Auftraggeber nicht verpflichtet, dem Frachtführer die Fracht zu bezahlen. Im Falle eines auf dem CMR-Frachtbrief oder in der Bestätigung über die Durchführung der nationalen Beförderung der Ware getätigten Vorbehalts wird die Fälligkeit der Fracht um 30 Tage verschoben; über diese Verlängerung wird der Auftraggeber des Frachtführers informieren.

6.4 Für den Fall, wo der Frachtführer im Widerspruch zum Art. 6 Abs. 6.3 dieser AGB dem Auftraggeber die Rechnung verspätet oder ohne festgelegtes Zubehör zustellt, ist der Frachtführer verpflichtet, dem Auftraggeber eine Vertragsstrafe in der Höhe von 80 € zu bezahlen. Der Auftraggeber ist berechtigt, die Vertragsstrafe auf den Preis der Beförderung anzurechnen.

6.5 Der Auftraggeber ist berechtigt, eine beliebige, auch nicht fällige, Forderung des Frachtführers gegenüber dem Auftraggeber einseitig und ohne Zustimmung des Frachtführers auf eine beliebige, auch nicht fällige, Forderung des Auftraggebers gegenüber dem Frachtführer anzurechnen. Der Frachtführer ist nicht berechtigt, seine beliebige Forderung des Frachtführers gegenüber dem Auftraggeber ohne Zustimmung des Auftraggebers einseitig anzurechnen. Der Frachtführer ist nicht berechtigt, seine beliebige Forderung oder seinen Anspruch aus anderen Geschäftsbeziehungen zwischen dem Auftraggeber und dem Frachtführer gegenüber dem Auftraggeber abzutreten.

BEILEGUNG VON STREITIGKEITEN UND SCHLUSSVEREINBARUNGEN

7.1 Eventuelle entstandene Streitigkeiten zwischen den Vertragsparteien werden primär durch eine Verhandlung zwischen den Teilnehmern außergerichtlich, aufgrund einer gegenseitigen Verhandlung zwecks der Beibehaltung von guten Geschäftsbeziehungen gelöst. Für den Fall, dass die Vertragsparteien den Streit nicht gütlich lösen, wird der Streit vor tschechischen Gerichten und nach der Rechtsordnung der Tschechischen Republik beigelegt.

7.2 Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, diese AGB zu ändern oder zu ergänzen, und zwar besonders bei der Änderung der zusammenhängenden Rechtsnormen. Die neue gültige und wirksame Fassung der AGB wird der Auftraggeber auf seinen Internetseiten und in den Räumen seines Sitzes aushängen. Gegenüber dem Frachtführer ist die aktuelle Fassung der AGB ab dem Tag wirksam, an dem ihm die Bestellung zugestellt wurde, die auf diese neue Fassung der AGB verweist, oder ab dem Tag, an dem er die Möglichkeit hatte, sich mit der neuen Fassung der AGB vertraut zu machen, je nachdem, welche der angeführten Tatsachen früher eintritt.

7.3 Falls zwischen dem Auftraggeber und dem Frachtführer ein Rahmenvertrag über die Durchführung von Beförderungen oder ein anders bezeichneter Vertrag mit ähnlicher Bedeutung abgeschlossen wurde, richten sich die Vertragsparteien in den Sachen, die in diesem Vertrag oder der Bestellung nicht ausdrücklich geregelt werden, immer nach diesen AGB.

7.4 Der Frachtführer erteilt hiermit dem Auftraggeber die Zustimmung, dass dieser als Verantwortlicher alle personenbezogenen Daten bezüglich seiner Person, die ihm im Rahmen der Geschäftsbeziehungen mitgeteilt werden, einschließlich der Geburtsnummer bei natürlichen Personen und der Telefonnummer bearbeitet, und zwar im Einklang mit dem Gesetz Nr. 101/2000 Slg. Diese Zustimmung kann jederzeit schriftlich mit einem an den Auftraggeber gerichteten Schreiben widerrufen werden.

7.5 Diese AGB sind rund um die Uhr auf der Internetadresse www.zevun.cz veröffentlicht und sind in Druckform im Sitz des Auftraggebers verfügbar.

7.6 Diese AGB werden am 01.01.2018 gültig und wirksam.

ZEVUN, s.r.o.